"Das Land am anderen Ufer war ihm nicht fremd, und die Töne seiner Flöte, die der Wind hinübergetragen hatte, waren noch da."(aus Janosch: Der Hirte und der Tod)
AusgangsüberlegungenEbenso wie zu Beginn unseres Lebens in der Interaktion zwischen Mutter und Säugling, spielt am Ende unseres Lebens die Kommunikation "jenseits der Worte" eine große Rolle. Häufig kommt es dabei weniger auf den Inhalt der Worte, als viel mehr auf eher atmosphärische Qualitäten an. Gerade in der Sterbebegleitung gilt es, feinste Stimmungen wahrzunehmen, welche in den Schwingungen der Musik Verständnis und wohltuende Begleitung finden können. Der Klang unserer Stimme beispielsweise ist wie kein anderes "Instrument" geeignet, Atmosphärisches behutsam aufzunehmen und zu beantworten.
Inhalte der Fortbildung
MethodenWahrnehmungsübungen geben den Teilnehmer/innen die Möglichkeit eigene Erfahrungen in der Kommunikation mittels instrumentalen und stimmlichen Klängen zu machen und zu reflektieren. Zusätzlich werden kurze theoretische Einheiten zur Einordnung der gemachten Erfahrungen angeboten.
TerminBeginn: 23.11.2006 um 10.30 UhrEnde: 25.11.2006 um 14.30 Uhr